Während meiner Ausbildung habe ich im Frühjahr/Sommer 2023 mit meinem Jahrgang an einem Austauschprojekt mit der Schauspielabteilung des Conservatoire de Montpellier teilgenommen (gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk).
Theater, Komparserie, Synchronschauspiel, Comedy, Moderation etc. – ich liebe die Vielseitigkeit des Berufs. Seit ich denken kann, will ich Schauspieler werden. Viel zu früh habe ich ‚Harry Potter und die Kammer des Schreckens‘ im Fernsehen gesehen: „Mama, ich will Zauberer werden.“ „Zauberer gibt es nicht. Das sind Schauspieler.“ – Der Wunsch war geboren.
Nach meinem Abitur 2016 war ich für drei Monate in Peru (Freiwilligenarbeit in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen). Danach studierte ich ‚Medien und Kommunikation‘ in Passau, was ich 2020 (Bachelorarbeit: Horrorfilmanalyse) abschloss. Bei letterboxd bewerte ich mit viel Freude Filme. Nach einem kurzen Praktikum in der Online-Redaktion des TV-Wissensmagazins ‚Galileo‘ begann ich im September 2021 meine Schauspielausbildung.
Seit 2019 kann man ‚Platzhalter – Der Podcast‘ über Medien und Popkultur überall hören, wo es Podcasts gibt.
Ich liebe die kreative Arbeit an audiovisuellen und auditiven Medien sowie an Bildern und geschriebenen Texten.
Aber mein Herz schlägt stärker für das Schauspiel!
Seit 2006 sammle ich Erfahrungen auf (Amateur-)Theaterbühnen, als Komparse in Film, Fernsehen und Werbung sowie im Synchronschauspiel.
Auf Instagram könnt ihr einen kleinen Eindruck meiner Arbeit erhalten. Ich bin fasziniert von der Wandelbarkeit eines Menschen: Äußerlich, physisch, stimmlich.
In meiner Freizeit mache ich gerne Stimmimitationen und Parodien: Ich arbeite dabei sehr stark mit der Körperlichkeit der zu parodierenden Person. Einen Donald Trump kann man - meiner Meinung nach - nur parodieren, wenn man seine Gestik und Mimik verinnerlicht hat. Stimme hängt immer mit Körper und Atmung zusammen.
In dem Szenenstudium ‚Hömma, wer da heuchelt‘ an der ETI Schauspielschule nach Szenen von Molière spielte ich den Patriarchen Orgon aus ‚Tartüff‘. Diese Arbeit hat mich nicht nur emotional-psychisch gefordert, sondern eben auch körperlich. Ich verlieh meiner Rolle eine Beinverletzung, die ihn aber nicht daran gehindert hat, zackig und aktiv in seinen Bewegungen zu sein.
Für Rollen lasse ich mir auch mal die Haare kürzen, länger wachsen, färben – auch die Gesichtsbehaarung wechselt.
Ich liebe die intensive Arbeit an einer Rolle. Dabei nutze ich verschiedene Methoden: Ich recherchiere zum Beispiel zu Charaktereigenschaften und Zielen der jeweiligen Figur, schreibe mir einen Steckbrief/Lebenslauf, schreibe fiktive Tagebucheinträge, erstelle eine Musikplaylist und erarbeite mir über Methoden wie die "Animal Work" und den "10er-Block" die Körperlichkeit und Verhalten der Rollen.